Museumspädagogik

Museumspädagogik

Die Fähigkeit zu künstlerischem Genuss ist durchaus nichts Selbstverständliches, sie ist kein Geschenk , das jedem nur so in den Schoß fällt, sie ist vielmehr eine Fähigkeit, die wie jedes geistige Vermögen der Pflege bedarf, durch Pflege entwickelt und gefördert werden muss. Max Sauerlandt, 1911

Was sich heute wie ein akademisches Lehrstück zum Kunstgenuss liest, offenbart die Grundhaltung des ersten halleschen Museumsdirektors Max Sauerlandt (1908 – 1919), der bereits vor mehr als 90 Jahren in der Kunstvermittlung eine große Chance für das sinnliche Erleben von Kunst erkannte. Sein Nachfolger Alois Schardt (1926-1933) maß dem „Sehen-Lernen“ für das Erkennen und Verstehen der Kunstwerke große Bedeutung bei. Um das Interesse an der Kunst zu wecken, fanden regelmäßig öffentliche Führungen und Vorträge statt, die sich mit Fragen der Kunst und deren schöpferischen Wert beschäftigten. Die ersten Abendöffnungszeiten in einem Museum gehörten zu den modernen Errungenschaften dieses Direktors, die einen Museumsbesuch auch nach Feierabend ermöglichten.

Im Traditionellen und Neuen liegt das heutige Selbstverständnis, mit dem wir unsere Besucher einladen, das Landeskunstmuseum mit seinen unterschiedlichen Sammlungen und bedeutenden Kunstwerken kennen zu lernen. Für das Erkennen, Verstehen, Erleben und Genießen von Kunst bieten wir für Besucher aller Altersgruppen vielfältige Möglichkeiten. Unter den einzelnen Rubriken finden Sie Veranstaltungs- und Führungs- und Kursangebote, die die unterschiedlichen Interessen unserer Besucher berücksichtigen

Anmeldungen

Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt,
Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (S.)
Abteilung Museumspädagogik
Rita Jacobshagen / Sigrid Reiche
Telefon 0345 21259-40/48, Fax 0345 202 9990
E-Mail: infokunstmuseum-moritzburg.de
Auskünfte und Anmeldungen: Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr